Das Hartdrehen ist ein Drehvorgang, bei dem bereits gehärtete Werkstücke durch Drehen vollendet werden. Mit Hilfe von Standardwerkzeugen werden hierbei sehr maßgenaue Innen- und Außenkonturen mit hoher Oberflächengüte hergestellt. Damit ist das Hartdrehen vor allem für die Einzel- und Kleinserienfertigung, zunehmend jedoch auch für die Massenfertigung ein interessantes Verfahren. Mehr…
Das Gewindedrehen ist ein besonderes Drehverfahren, mit dem schraubenförmige oder kegelförmige Flächen hergestellt werden können. Hierbei wird ein Profilwerkzeug im Längsdrehverfahren eingesetzt. Das Profil des Werkzeugs entspricht der Form des gewünschten Gewindes: Für ein metrisches Gewinde wird ein 60°-Winkel und für ein Rohr-Gewinde ein 55°-Winkel eingesetzt.
Je nach Art der zu drehenden Gewinde wird das Werkzeug an unterschiedlichen Stellen positioniert: Sollen Rechtsgewinde gedreht werden, spannt man das rechtsschneidende Werkzeug bei rechtsdrehender Arbeitsspindel vor die Drehmitte. Liegen die Werkzeugträger hinter der Drehmitte, spannt man das Werkzeug über Kopf. Um Linksgewinde zu drehen, müssen Drehrichtung und Einspannlage des linksschneidenden Werkzeugs entsprechend geändert werden. Mehr…
Bei der Kommissionierung handelt es sich um das Zusammenstellen von verschiedenen Artikel oder Waren aus einem Gesamtsortiment für eine bestimmte Order oder eine Bestellung.
Im Ablauf der Kommissionierung müssen räumlich versetzte Standorte von Container angelaufen werden. Es erfolgt eine Entnahme von Artikel oder Produkten zur Komplettierung des Auftrages. In den allgemeinen Vorschriften zur Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes nach den geltenden staatlichen oder berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Regeln oder den allgemein anerkannten Regeln der Technik treffen für die Nutzung von Container einige Besonderheiten zu. Mehr…
Heute kommen bei der Fertigung meistens CNC-Drehmaschinen zum Einsatz. Ihr wesentliches Merkmal ist, dass alle Bewegungen, die sie ausführt, durch ein eingespeichertes Programm gesteuert werden. Diese computer-numerische Steuerung (CNC) gibt dieser Form der Drehmaschine ihren Namen. Die Maschine benötigt für ihre Arbeiten also keine weiteren Informationen außer jene, die im Steuerungsspeicher enthalten sind. Die Steuerung von CNC-Drehmaschinen ist so programmiert, dass sie sämtliche Soll-Vorgaben in Zahlenform codiert und diese über Regeleinrichtungen ständig mit dem aktuellen Ergebnis vergleicht. Dazu gehört die Lage des Werkzeugs, die Geschwindigkeit seiner Spanungsbewegungen, die Umdrehungsgeschwindigkeit und die Lage der Spindel/ des Werkstücks. Mehr…
Der griechischen Mythologie zufolge hat der berühmte Techniker, Erfinder und Baumeister Daidalos die Drehbank mit Schnürzug erfunden, doch wann die Drehmaschine tatsächlich erfunden wurde, lässt sich nicht so einfach bestimmen. Die frühesten sicher nachgewiesenen Drechselarbeiten stammen aus einem Grab bei der italienischen Kleinstadt Tarquinia und sind auf das frühe 7. Jahrhundert v. Chr. datiert. Mehr…
Die Aufgabe von Zerspanungsmechanikern ist es, in der Serien- oder Einzelfertigung Metall-Präzisionsbauteile für technische Produkte aller Art anzufertigen. Dazu gehören z.B. Zahnräder, Radnaben, Motoren- oder Turbinenteile. Zerspanungsmechaniker sind für die Einrichtung von Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen zuständig und kümmern sich um die Programme für CNC-Maschinen. Nachdem sie bei Bedarf die Maschinenprogramme modifiziert haben, spannen sie die nötigen Werkzeuge und Metallteile in die Maschinen ein, überprüfen und verändern ihre Ausrichtung und starten den Arbeitsprozess. Mehr…
Beim Umgang mit Maschinen spielt die Arbeitssicherheit eine große Rolle, denn bei unsachgemäßer Bedienung drohen Gefahren für Mensch und Maschine. Das gilt auch und insbesondere für den Umgang mit Drehmaschinen, denn hierbei sind die Gefahrenquellen in unmittelbarer Nähe des Drehers. Mehr…
Eine der bekanntesten Härteprüfungen im Maschinenbau und der Metallverarbeitung ist die Härteprüfung nach Brinell. Benannt wurde sie nach dem schwedischen Ingenieur Johan August Brinell (1849-1925), der diese Methode im Jahr 1900 entwickelt und zum ersten Mal auf der Weltausstellung in Paris im gleichen Jahr vorgestellt hat. Mehr…
Die Instandsetzung oder geläufiger auch Reparatur umfasst alle Vorgänge die zur Rückführung einer Maschine in den ursprünglichen, funktionsfähigen Zustand dienen.
Dabei wird der IST-Zustand mit dem SOLL-Zustand der Maschine verglichen, wird bei der Fehlersuche die Ursache ermittelt erfolgt die Instandsetzung. Mehr…
Eine Inspektion umfasst alle Maßnahmen zur Feststellung des ordnungsgemäßen Zustandes einer Maschine. Dabei wird der IST-Zustand der Bauteile durch Verschleiß oder Abnutzung dokumentiert. Mehr…